Vom blasenrädrigen Teufelswerk zum Multitalent

Ausstellung zur Geschichte des Fahrrades in Albersloh

»Diese blasen­rä­dri­gen Fahrräder sind dia­bolis­che Werkzeuge des Dämons der Fin­ster­n­is,« empörte sich 1896 ein Predi­ger in Bal­ti­more über das neue Fort­be­we­gungsmit­tel, das am Ende des 19. Jahrhun­dert die Straßen unsich­er machte — das Fahrrad. »Wer da glaubt, er hat ein Fahrrad in der Gewalt, sieh da, den wer­fet es auf die Straße und reißet ein großes Loch in seine Hose,« fuhr der Predi­ger fort.

Doch Siegeszug des Fahrrades kon­nten solche Skep­tik­er bekan­ntlich nicht aufhal­ten und so blickt das Fahrrad auf eine über­aus erfol­gre­iche Geschichte zurück. Bis Anfang Sep­tem­ber sind im SozialZen­trum Gasthof Fels in Alber­sloh zahlre­iche his­torische Fahrräder und  Fahrradteile zu sehen, die die  Mit­glieder des Vere­ins »Leezenkul­tur« zusam­menge­tra­gen haben. Ein Schweiz­er Armeer­ad ist eben­so zu bewun­dern wie das Bonan­za-Rad, das Jugen­derin­nerung zu weck­en ver­mag.

Die Ausstel­lung läuft noch bis zum 02.09.2012

SozialZen­trum »Gasthof Fels«,
Am Kirch­platz 14
48324 Alber­sloh

mittwochs, sam­stags und son­ntags:
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

www.leezenkultur.de

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